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www.schattenburg.ch - Erste Welt - Die Azuposi

Die Azuposi

Die Azuposi sind ein Abenteurvolk, welches ihr Heim auf dem unwirtlichen Pasocada-Plateau hat. Doch nicht immer waren die Azuposi Abenteurer! Vor langer Zeit versteckten sie sich auf dem Plateau um so ihre Hauptstadt und die Dunobo-Quellen zu beschützen. Nur wage Sagen existierten damals über das geheime Volk der Azuposi. Eine dieser Sagen war die Legende der Goldenen Stadt.

Das Pasocada-Plateau ist durchzogen von einem langen Tal, welches von dem Pasocada in die Ebene geschnitten wurde, und neben den tiefen Ayorros hat es hohen Mesas. Es ist eine sehr karge Gegend, in der nur wenig Wasser zu finden ist und nur wenig zu wachsen vermag. Eingegrenzt von den hohen Bergen des Regengebirges ist das Plateau nur sehr schwer zu erreichen. Am besten geht dies über die Pasocada-Canyons im Süden des Plateaus, welche jedoch ein wahres Labyrinth sind.

Azuposi sind nicht ganz so gross wie die Menschen in den 100 Königreichen und haben eine dunkle Haut und schwarze Haare. Sie tragen meist Baumwollkleidung, welche sie im Winter mit dicken, farbigen Decken ergänzen, in welche sie sich hüllen.

Michaca

Michaca
Grössere Versionen der Karte findet man auch unter den Downloads.

Michaca - der Legende nach erbaut um die Götter zu ehren - ist die wichtigste und heiligste Stadt der Azuposi. Kaum ein Fremder erhielt in vergangenen Zeiten je Zutritt zu ihr. Damals bildeten die Häuser aus Adobe mit den Eingängen in den Dächern eine kleine, abgeschlossene Stadt im Sonnental. Das Micha im Adobe der Häuser glitzerte golden, als die Strahlen der Sonne und der Monde es trafen und verliehen der Stadt einen wundervollen goldenen Schein. Doch auch die Micha-Adern in den Felswänden des Sonnentals strahlten golden und unterstrichen so den mystischen Schein der Goldenen Stadt.

Die Dunobo Quellen

Die Dunobo Quellen sind der Heiligste Ort der Azuposi. Sie befinden sich in der Nähe von Michaca, am Ende des Sonnentals, wo sich aus den glitzernden Felsen acht Quellbäche in einen kleinen, kristallklaren See mit goldenem Untergrund ergiessen.
Der See der Dunobo Quellen ist der Übergang dieser Welt in die Welt der Geister - Wenimats. Vollzieht man die Rituale des Übergangs und betritt das Wasser, kann man den Sonnenpfad erreichen. Dieser führt den Wanderer sicher durch die Leere in das Reich der Geister.

Geschichten der Azuposi

Die Schöpfung der Welt

Zu Beginn gab es zwei grosse Geister: Die Spinnenfrau - Sus’sistinako und die Sonne. Beide waren jeweils Elter des Anderen. Ausserdem gab es noch Sho’tokunungwa, welcher die fernen und unveränderlichen Sterne beherrschte.
Aus dem Ersten Ozean riefen die Spinnenfrau und die Sonne das Land hervor. Dann sang die Spinnenfrau und brachte die Geister der Schöpfung hervor: Inyatiku und Alosaka, die Kornmutter und der Säher. Inyatiku und Alosaka schufen dann die Blumen und Pflanzen, Vögel und Tiere und letztendlich die Menschen um die Welt zu bevölkern.

Der Aufstieg der Menschen

Die Menschen wurden unter der Erde erschaffen, wo sie in Chaos und Dunkelheit lebten. Die Geschöpfe dort waren unvollkommen und missgestaltet; viele Menschen trugen sogar Schwänze. Die Gesellschaft war chaotisch - Lügen, Verrat, Diebstahl und Kampf waren an der Tagesordnung.
Die Leute waren unglücklich und versuchten ihrer trostlosen Existenz zu entfliehen. Nachdem ihre eigenen Versuche gescheitert waren, baten sie den Vogel Motsni hinauszufliegen und ihnen einen besseren Ort zum Leben zu suchen.
Der Vogel flog aus der Unterwelt durch einen Ort, der Shipapu genannt wird, hinaus zur Welt des Sonnenlichts. Und Motsni fand einen schönen Mann bei einem Feuer sitzen. Der Mann war der Geist Masauwu, auch Skelett-Mann genannt.
Motsni fragte Masauwu wie das Leben an der Oberfläche gelebt wurde. "Es ist schwierig," erklärte Masauwu, "aber es ist möglich zu überleben, wenn es einem nichts ausmacht, arm zu sein. Wenn es dir nichts ausmacht so zu leben, so sei willkommen mir hier Gesellschaft zu leisten."
Der Vogel flog zurück durch das Shipapu und überbrachte die Nachricht den Azuposi. Die Menschen besprachen sich und entschieden, dass es besser sein würde zu diesem neuen Ort zu gehen, auch wenn das Leben hart sein würde. So stiegen die Menschen aus der Unterwelt hinauf, durch das Shipapu und in die Wahre Welt. Dort zeigte ihnen der Skelett-Mann wie sie überleben konnten. Er gab ihnen die Saat der Bohnen und Getreide und Mayz und zeigte ihnen, wie sie in Frieden und Ordnung miteinander leben konnten, die Zwietracht vermeidend.
Seitdem ist Masawu der treueste Schutzgeist der Azuposi und wenn einer von ihnen stirbt, kommt Masawu um seinen Geist zurück durch das Shipapu zu geleiten, dorthin von wo sie kamen.

Tägliches Leben

Die Azuposi leben ein hartes Leben voller Entbehrungen. Das Land, das sie bebauen, ist karg und trocken. Ihr Überleben ist abhängig von dem Regen, das die Shivannas ihnen bringen.
Einen grossen Einfluss haben auch die verschiedenen Bruderschaften auf das Leben der Azuposi, denn jeder von ihnen gehört der einten oder anderen Bruderschaft an, genauso, wie jeder von ihnen einem Clan angehört.
Auch Zeremonien und Rituale sind von elementarer Wichtigkeit für einen Azuposi, denn so können sie ihren Respekt vor den Geistern bekunden, die ihrem Glauben zufolge in jedem lebenden Wesen, jedem Ort und Gegenstand hausen. Ein Azuposi wird viele Unannehmlichkeiten auf sich nehmen, um nicht den Zorn der Geister auf sich, seine Familie, seinen Clan oder sein Volk zu ziehen.

Das Reich der Geister

Wenimats

Wenimats ist ein weitläufiges Reich. Der Sagen der Azuposi zufolge wurde es von der Spinnenfrau erschaffen. In den Gebieten, welche von Menschen bereist wurden, scheint ewiger Frühling und ewiger Tag zu herrschen. Die Temperatur ist immer angenehm, nicht zu kalt und nicht zu warm. Vögel zwitschern und Insekten summen. Der Himmel leuchtet stets in einem wundervollen Blau, während einige wenige perfekte weisse Wolken darüber ziehen.
Das Grün des kniehohen Grases ist so satt, dass man sich am liebsten einfach hineinfallen lassen würde. Der Duft von Wald, Wiese und betörenden Frühlingsblumen erfüllt die Luft, so dass es eine Freude ist zu atmen. Viele Gebiete sind bewaldet und über dem Besucher ragen Berge mit strahlend weissen Kapuzen in die kristallklare Luft. Ein einfacher Pfad führt durch den Wald und die Berge.

Das Heim Masauwus findet man in die Wand einer riesigen Klippe gebettet. Es ist eine grosse Steinstruktur, die so sauber und glatt ist, dass sie zu leuchten scheint. Es sieht sehr nach einer Azuposi-Stadt aus, ausser, dass alle Einwohner der Stadt in Baumwolltücher gewickelt sind und weisse Baumwollmasken tragen.
Masauwu selbst wohnt in dem Kiva in der Mitte der Steinstadt.

Die Mächtigen Geister

Masauwu

Masauwu - der Skelett-Mann verfügt über zwei Gesichter. In seiner üblichen Erscheinung ist er ein sehr gutaussehender Mann mittleren Alters, welcher in einfache Gewänder gekleidet ist. Seine freundlichen Augen sind dunkel wie jene der meisten Azuposi. Sein Haar ist lang und mit einigen Adlerfedern geschmückt. Über seine markante Nase ziehen sich zwei dicke Farblinien, welche die dunkle Tönung seiner Haut noch hervor streichen.
Als Skelett-Mann jedoch ist Masauwu eine wahrlich alptraumhafte Erscheinung. Den aufgeschwollenen Körper ziert ein blutiger, aufgedunsener, kahler Leichenkopf mit trüben, gebrochenen Augen und fürchterlichen Wunden.

Weitere Geister

Name

Symbol

Gesinnung

Alosaka (der Säher, Muingwu, "Jungfrau der Erde")

Saht

neutral / neutral

Kornmutter (Iyatiku)

Kornähre

rechtschaffen / gut

Mond-Zwillinge (Tih’kuyi, Ahi’kayi)

Gehörnter Mond, Jäger-Bogen

???

 

Letzte Änderung am 21.12.2008
 
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