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www.schattenburg.ch - Erste Welt - Entstehungsgeschichte - Das Dayrenische Kaiserreich

Das Dayrenische Kaiserreich

Das Kaiserreich wurde im Jahr 1 durch Dayren Dal, den Grossen, gegründet. Es sollte den Schwachen Schutz und den Mächtigen Verantwortung bringen. Und als Dayren aus der Flamme Dal trat setzte Saijan selbst, dem neuen Kaiser die Krone aufs Haupt, womit er ihn und seine Familie unter seinen Schutz stellte. Da schwörten ihm die Völker ihre Treue und das Dayrenische Kaiserreich war geboren. Innerhalb eines Jahrhunderts wuchs das Reich, bis es schliesslich den ganzen nördlichen Kontinent umfasste.
Unter Grosskaiser Dayren dem XII. (Der Eiserne) - 343 n. RG - erreichte das Kaiserreich seine grösste Ausdehnung. Es reichte nun von der Küste der Olamnai (dem Meer der Schatten) bis zur Küste des Anarkanai (dem Meer der Hoffnungen), vom Dunklen Forst des Sorswan bis zu den finsteren und undurchdringlichen Wäldern des Südens. Fast der ganze Kontinent war nun Teil des Reiches (mit Ausnahme des "wilden" Südens).
Dann, 492 n. RG starb der letzte gekrönte Kaiser Anbor der Weise angeblich durch einen vergifteten Dolch. Seine einzige Tochter - Alassia Dal - Erbin der Kaiserkrone, verschwand kurz vor ihrer Krönung spurlos, ebenso die Dayrenische Kaiserkrone. Die folgenden Erbkriege waren brutal und warfen die ganze Zivilisation des Kontinents um Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende zurück.

Die Kaiserzeit, gilt noch heute als wahrlich goldene Zeit. Unter dem Einfluss des Königshauses war Tyrannei verpönt und die Kirche Saijans erfuhr einen Aufschwung, der selbst in der kleinsten Gemeinde spürbar war. Ausserdem besass das Reich über ein aussergewöhnlich gutes und ausgearbeitetes Rechtssystem. Lokale Herrscher wählten eigene Magistraten und Friedensrichter um mindere Delikte und Zivilklagen zu richten. Vom Ersten Legatsministerium wurden Richtlinien betreffs Bussen und Strafen / Urteilen erlassen. Lokale Herrscher hatten das Recht, diese innerhalb gewisser Grenzen abzuändern. Unter der Herrschaft von Sonnend und Ryx Nyrond z.B. waren diese Strafen nicht sehr hart und der generelle Grundsatz, dass ein Aggressor dem Opfer oder dessen Familie Wiedergutmachung schuldete, durch Geld oder Zwangsarbeit, garantierte, dass der allergrösste Teil des Volkes die Gesetze des Reiches für Gerecht hielten. Wenn sie der geschädigten Partei angehörten erhielten sie Wiedergutmachung. Manche Lokale Herrscher gaben in manchen Fällen sogar eine sofortige Unterstützungszahlung, um Opfern zu helfen - Ebenso taten dies Tempel (v.a. Saijan), dessen Klerikerschaft den grössten Teil der Judikativen bildete. Die Schädigende Partei hingegen empfand die Strafen oftmals nicht als so exzessiv, wie sie hätten sein können.

Der Niedergang des dayrenischen Kaiserreiches

Das Grosse Kaiserreich wurde bezwungen, kollabierte in ein Chaos während der furchtbaren Erbkriege. Wahnsinnige und grausame Kriegsherren, von schändlichen Magiern und Klerikern beraten, welche mit Dämonen und Teufeln paktierten, schlachteten grosse Teile der Bevölkerung aus reinem Spass. Jedoch auch die Adligen hatten zu leiden, denn manche von ihnen, die Widerstand leisteten, wurden getötet und belebt, zu untoten Kreaturen gemacht voller Hass und Abscheu gegen die Lebenden.
Grosse Armeen, einst Teil des unbesiegbaren Kaiserreiches oder der verschiedenen Königsgarden, streiften nun als plündernde Söldner und Marodeure durch die ehemaligen Provinzen und bereichern sich an den einst zahlreichen Schätzen des Reiches. Hunderttausende, ja vielleicht sogar Millionen von Männern, Frauen und Kindern aller Völker sind gestorben.
In diesem gnadenlosen Alptraum der Grausamkeit und des Wahnsinns waren nur wenige zu finden, die der Finsternis und den Flammen, die über die Welt gekommen waren, Widerstand leisten. Dalrei, Priester des Saijan und einige wenige, welche sich diesen tapferen Männern und Frauen anschlossen, wehrten sich gegen die unheilige Dunkelheit, welche unaufhaltsam zu wachsen schien.

Über die Gründe des Untergangs des Dayrenischen Kaiserreiches

Die Grossen Adelsfamilien im Kaiserreich waren die Nasran, die Ryx-Nyrond, Tenmeris, Ozzraell, Yalranda, Manshen, Lustria, Cranden, Almorian, Sonnend, Naleax, Terachis.

Der Fall des Kaiserreiches mag verschiedene Gründe haben. Erstens natürlich den Tod des Kaisers, welcher stets das stärkste verbindende Element des Reiches darstellte. Ohne seine Oberhoheit, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die einzelnen grossen Adelshäuser (sprich ehemalige Königshäuser) welche z.T. noch ihre alten Königstitel trugen, sich um die Macht zu streiten begannen. Wäre die rechtmässige Thronerbin nicht kurz vor ihrer Krönung entführt und getötet worden, hätte sich das Kaiserreich wahrscheinlich noch lange halten können.
Ein anderer Grund sind die verschiedenen Adels- und Königshäuser. Sie alle waren gewillt, dem Kaiser den Lehenseid zu schwören, aber trotz fast fünf Jahrhunderten Kaiserreich waren die territorialen Ansprüche der Häuser noch sehr ausgeprägt. Keines von ihnen hätte einen Kaiser akzeptiert, der nicht aus der Kaiserfamilie (in direkter Abstammung von Dayren Dal) oder der gar aus einem "fremden" Territorium stammte. Der Territorialismus der Provinzherren war einfach viel zu ausgeprägt.
Weiterhin machten dem Kaiserreich schon seit Jahrzehnten die ‚Rebellen von Veluna’ aus dem ehemaligen Königreich Veluna zu schaffen. Die Krieger und Kämpfer dieser Gegend waren schon immer bekannt gewesen für ihre Kampfkraft und Grausamkeit. Veluna war auch das einzige Reich gewesen, dessen "Kultur" das Kaiserreich konsequent ‚ausgerottet’ hat. Denn unter vielen abscheulichen Traditionen, war Kannibalismus eines der harmloseren. Die Veluna schienen längst gezähmt, als etwa in den Zwanzigerjahren des vierten Jahrhunderts, eine Rückkehr zu den verlorenen Wurzeln in der Bevölkerung von Veluna einzusetzen begann. Alle Verfolgungen und Untersuchungen über die Gründe für diese Wiederbelebung der schändlichen Traditionen, blieben erfolglos. Die Vermutung, dass ein geheimer Kult des Erythnul hinter diesen Aktivitäten steckte, konnte nicht bestätigt werden.
Auf die kaiserlichen Repressionen antworteten die ‚Rebellen von Veluna’ mit Terror und Guerilliakrieg. Obwohl hochrangige Dalrei und sogar Mitglieder des Ordens des Stundenglases sich mit der Verfolgung der Terroristen beschäftigte, hatten sie nur mässige Erfolge. Offenbar wurden sie von relativ mächtigen Magieanwendern geschützt.
Der Veluna-Terror begünstigte nach dem Tod des Kaisers die Atmosphäre von Misstrauen und Furcht, welche zwischen den Adelshäusern herrschte. Es machte ausserdem schnelles Handeln notwendig, wo eine langfristige diplomatische Arbeit sicherlich erfolgreich gewesen wäre.
Schliesslich existierten auch im Kaiserreich einige Gruppierungen, welche an dessen Niedergang mitarbeiteten. Hauptsächlich, weil ihre Machenschaften für die Allgemeinheit äusserst gefährlich waren und sie deshalb von den Dalrei konsequent verfolgt wurden.

Probleme mit diesen Gruppierungen, sowie mit den Veluna-Terroristen brachten die grossen Adels- und Königshäuser dazu ihre nicht besonders schlagkräftigen Garden auszubauen und zu verbessern. In vielen Provinzen gab es gegen Ende der Kaiserzeit neue Gesetze, welche das Mobilmachen der Bevölkerung sehr vereinfachten. Was später dazu führte, dass die verschiedenen Parteien innerhalb weniger Monate grosse Armeen sammeln konnten um so ihren Argumenten Nachdruck zu verleihen.

Die Provinzen des Kaiserreichs bestanden im Allgemeinen aus angeschlossenen Königreichen welche von weiterhin von ihren Königen und Adelshäusern im Namen des Kaisers regiert wurden, und aus ‚Telar’, was so viel bedeutet wie "unbeanspruchtes Land".

Verfolgte Gruppierungen

Es gab jedoch auch viele kleine Gruppierungen, welche wegen ihrer zersezerischen Tätigkeiten verfolgt wurden. Das waren z.B. die Schattenfäuste, der Rattenkult, die Roten Masken u.v.a.m.
Aber auch Kulte und Sekten böser Gottheiten waren immer damit beschäftigt, das Kaiserreich zu untergraben und wurden dementsprechend verfolgt.

Das Kabal des Xenos

Die Xenologen vertreten di These, dass es ein weit entferntes Universum "hinter den Grenzen" gibt, dessen Realität sich vollkommen von unserer Realität unterscheidet. Die Mitglieder des Kabals wollen ein Tor in dieses Universum öffnen, und dieses mit dem unseren verschmelzen (was eine Zerstörung unseres Universums zur Folge hätte).
 

Die Mitternachtsschatten

Die Mitternachtsschatten waren eine Gruppierung organisierten Verbrechens, welche v.a. in grossen Randstädten stark war. Das Gesetz des Schweigens ermöglichte es ihnen trotz Verfolgung weiterzuexistieren.
 

Die Zähne Fanrals

Anhänger eines Mächtigen Dämons, der angeblich einst über die Welt geherrscht hat, und welcher von den Göttern verbannt wurde. Die Anhänger dieses Kultes versuchen stets Fanral eine Rückkehr zu ermöglichen.
 

Illaristen

Die Sekte des Ilaris bildete sich vor mehr als 300 Jahren innerhalb der Sindeha-Kirche. Sie benennt sich nach ihrem Gründer Illaris und stützt sich auf dessen Theorien und Erkenntnissen über das Wesen der Götter und der Welt. In ihrer Hauptschrift, den verbotenen Chroniken von Ilaris, werden Wahnsinn und Wahrheit dermassen vermischt, dass die Kirche der Sindeha selbst Schritte eingeleitet hat und den Bann über die Sekte aussprach. Es wurde ein Orden geschaffen, welcher sich auf die Verfolgung von Illaristen spezialisierte: Die Draconiter. Die Ilaristen waren vor allem für die ruchlose Verfolgung ihrer wirren Ziele bekannt.
 

Es gab jedoch auch viele kleine Gruppierungen, welche wegen ihrer zersezerischen Tätigkeiten verfolgt wurden. Das waren z.B. die Schattenfäuste, der Rattenkult, die Roten Masken u.v.a.m.
Aber auch Kulte und Sekten böser Gottheiten waren immer damit beschäftigt, das Kaiserreich zu untergraben und wurden dementsprechend verfolgt.

Artefakte

In den Erbkriegen wurden einige mächtige Artefakte geschaffen oder wieder entdeckt, welche ruchlose Kriegsherren ohne weitere Gedanken an ‚Kollateralschäden’ gegen ihre Feinde (wirkliche und eingeblidete) einsetzten.
Gerüchte und Geschichten berichten von einer mächtigen Kriegsmaschiene, der Kuel-O - resistent gegen jeglichen Waffenschaden und jegliche Magie - und einer ähnlichen Maschiene, welche Lemora der Verrückte entwickelte. Schliesslich wurden beide durch die Erdelementare von Al-Farasallah Mallenter zerstört. Andere Barden sprechen hinter vorgehaltener Hand von den Drachensphären, welche dazu benutzt wurden um Drachen des Broran Amil und des Kyrel Sit zu fangen und in den Dienst zu zwingen. Die Effekte von Drachenschwadronen welche magische Furcht zu erwecken vermochten war in vielen Schlachten ein entscheidender Faktor. Andere Artefakte waren transportierbare Tore, durch welche die Artefakte schnell von einem Kampfplatz zum nächsten zu transportiert werden konnten, mit zum Teil verheerenden Folgen.

Die königlichen Häuser

[Nasran, die Ryx-Nyrond, Tenmeris, Ozzraell, Yalranda, Manshen, Lustria, Almorian, Sonnend, Naleax, Terachis,…]

Zur Zeit der Erbkriege existierten wortwörtlich tausende Personen, welche sich selbst Prinzen oder Kaiser nannten. Historisch gesehen jedoch bildeten nur eine handvoll Königshäuser den Hochadel des Kaiserreiches. Ihre Wichtigkeit veränderte und verschwand in einigen Fällen, in anderen blieb sie die Selbe. Manche Königshäuser wurden stark mit dem Land einer bestimmten Gegend gleichgesetzt, so wie die Cranden in Almor und die Terachis in Südost Kaelry. Andere wurden mit "Insteressenssphären" gleichgesetzt, wie die agressiven, söldnerischen Naleax und das Haus von Yalranda, welches stets vornweg war betreffs Handel und Kommerz. Die wichtigsten Häuser waren:

Naleax

Gebietendes Königshaus, grosse Landbesitzer, bekannt für ihre grossflächigen Bauten, ausgezeichnete Erbauer von Schlössern und Festungen – und einmalig in ihrer Eitelkeit.
 

Ryx-Nyrond

Die Linie von Ryx ist offiziell ausgestorben, aber es existieren einige illegitime Nachfahren von Nayrai, der einen Anspruch hatte auf den Malachittron von Kyrsen, und dessen Haus historisch von grösserer Wichtigkeit ist, wegen seines jüngeren Nebenastes und der Gründung von Nyrond.
 

Terachis

Ein ein alt-oeridianisches Königshaus, welches Kommerz und Handel in den Ostprovinzen und Ostküsten dominierte.
 

Almorian

Das Haus von Garasteth wird gefürchtet wegen ihrer Magier und Weisen, und für ihr obskures und arkanes Wissen. Das Haus hatte nie grosses Interesse an temporärer Macht. Es sah sich mehr als Hüter der wahren oeridianischen Kultur und dessen Wissen. Almorian-Herrscher haben den Ruf harte, kalte und grausame Individuen zu sein, aber sie werden gefürchtet wegen ihrer Hingabe zum Lernen und ihrem hervorragenden Intellekt.
 

Sonnend

Als einstiges Königshaus dominierten die Sonnend Almor und Ahlissa über Jahrhunderte. Eine sehr weltliche und urbane Aristokratie. Ihr Prestige schwand mit der versuchten Sezession von Almor und dem spalterischen Versuch, die Südprovinz mit der Eisernen Liga zu verbünden. Das Haus von Naleax reagierte schnell um die Kontrolle über diese Provinzen den Sonnend zu entreissen, aber andere Häuser waren nicht auf die völlige Zerstörung des Sonnend-Hauses vorbereitet und übten solchen Druck aus, dass selbst das Kaiserhaus sich diesem nicht völlig entziehen konnte. Das Haus der Sonnend wurde in den Erbkriegen wichtig, weil es mehr oder weniger den teuflischen und verrückten Machtgelüsten vieler Häuser widerstehen konnte und ihre alte Affinität zur Eisernen Liga nicht völlig verloren hatte. In den Zeiten der Wirrnis waren sie im Stande, in den südlich gelegenen Gebieten ihres einstigen Herrschaftsbereiches relative Sicherheit zu gewährleisten.
 

Tenmeris

Oft wurde das Haus als flatterhaft und trivial beschrieben, gehörte jedoch zu den mächtigeren politischen Häusern des Kaiserreiches, da sich das Haus von Tenmeris dem Handel und Kommerz verschrieben hatte und dort ihre Niesche fand. In der Tat war es das reichste Haus und besass riesige Landbesitze von West Ahlissa durch die Zentralprovinzen hindurch mit ihren fruchtbaren Böden, bis zu den Provinzen im hohen Norden. Das Haus war fest davon überzeugt, das es selbst das nächste regierende Kaiserhaus sein würde, und dass nur veraltete Tradition die Familie der Dal an der Macht hielt. Nach der Katastrophe von Aural machte sich der ambitiöse junge Prinz Xavener sofort an die Arbeit um ihre Überzeugungen zur Realität werden zu lassen. Dies nicht durch Verschwendung von eigenen Armeen, sondern durch Finanzierung von Söldnerschaften von Häusern in anderen Gebieten. Oft bestach er beide Seiten der sich bekämpfenden Häuser. So konnte er sichergehen, dass er den Gewinner in der Hand hatte, da dieser ihm einen grossen Gefallen schuldete.
 

Bereits vor dem Tod des Kaisers existierten immer Landstreitigkeiten, Intrigen und Rivalitäten zwischen und innerhalb dieser Häuser. Die schwerste zwischenhäusliche Auseinandersetzung war diese der Naleax/Ryx-Nyrond Häuser und der Terachis-Almorian Häuser. Wie dem auch sei, die Häuser haben es bis zum Ende des Kaiserreiches stets vermieden ihre Intrigen in Krieg umschlagen zu lassen und zwar durch Kindertausch und dynastische Heiraten. Dies war auch die weisere Wahl, denn das Kaiserhaus hatte stets genug Schlagkraft hinter sich um sogar noch grössere Bündnisse zerschlagen zu können.

Der Tod des Kaisers

Das Grauen der Erbkriege begann am 27 Nadezramon 492, der Tag an welchem Anbor Dal, der Waiseste der Kaiser, in den Schoss der dunklen Mutter zurückkehrte. Der Überlieferung zufolge fiel er einem feigen Mord zum Opfer. Nur durch Glück wurde das Wissen davon aus der Stadt getragen bevor Aural und das Herz des Reiches in Feuer und Asche versanken. Doch zu aller Erleichterung hatte die Erbin Alassia die Provinz kurz zuvor durch eines der Wegtore verlassen und entkam so der Katastrophe von Aural.
Doch die Katastrophe zog weite Bahnen, denn es war auch jener Tag, als die Macht Saijans erlosch wie eine Flamme in den Vorboten des kommenden Sturmes. Die Priester waren vollkommen verwirrt und kopflos. Allein ihre starken Organisationsstrukturen hielten sie noch zusammen. Viele nahmen und nehmen an, der Gott habe sich aus Trauer und Missfallen von der Welt zurückgezogen. Die meisten Priester Saijans sind und waren fest davon überzeugt, dass ihr Gott zur Welt zurückkehren wird, wenn sie sich nur fest genug anstrengen und sich auch ohne ihre Kräfte beweisen. Auch in den Dunklen Zeiten der Erbkrige, der Chaoszeiten gibt es noch Saijan-Priester. Sie können zwar keine Magie anwenden, sind aber trotzdem als Heiler, Kämpfer und Verfechter des Guten unterwegs und wahre Wohltäter im Sinne ihres Verstummten Gottes.

So übernahm Alassia die Staatsgeschäfte und bereitete sich auf ihre Krönung vor. Doch trotz aller unserer Vorsichtsmassnamen verschwand sie wenige Wochen vor ihrer Krönung (am 28. Beliumon). Auch Daeron Mallenter und einige ihrer engsten Leibwachen verschwanden. Trotz aller Versuche konnten keiner von ihnen lebend gefunden werden.
Nun, da die Kronprinzessin bei den Toten weilte, meldeten sich verschiedene andere Anwärter auf die Krone. Die mächtigsten unter ihnen waren: König Galdarion III. von Terachis, Königin Shasalla Migor von Ozzsraell, Erzfeldmarschall Born Stahlhand und Erzfeldmarschall Galdovan Taraniel Handfar von Lustria.

Viele Geschichten gibt es inzwischen, die vom Verschwinden der Kronprinzessin handeln. Einige sprechen von Mord, Entführung, göttlichem Eingreifen usw. Die Wahrheit jedoch ist:
Niemand weiss genau, was passiert ist.

492

Wunjamon, 12.

Es wurde eine Interimsregierung gebildet, welche aus Galadrion III. von Terachis, Shasalla Migor von Ozzsraell, Galdovan von Lustria, Born Stahlhand, Ilyamon dal Torill und Sarena Mallenter bestand. Die Stimmung zwischen den Parteien war sehr gespannt.
 

494

Nadezramon, 21.

Ilyamon dal Torill stirbt unerwartet. Wiederbelebungsversuche bleiben erfolglos. Man vermutet einen Mord.
 

Taumon, 19.

Galdovan von Lustria ernennt sich selbst zum Kaiser. Auf diese Provokation antwortet Born Stahlhand mit einer Kriegserklärung (am 25. Taumon) an Galdovan von Lustria.
 

Wunjamon, 18.

Born Stahlhand und Sarena Mallenter (und damit die ganze Mallenter-Familie) gehen ein Bündnis ein.
 

494

Quendarumon, 1.

Galdarions III. von Terachis erklärt sich selbst zum Kaiser, kurz darauf (am 3. Quendarumon) macht Shasllas Migor von Ozzsraell das Selbe.
Als Reaktion darauf veröffentlicht die Quatrin der Dalrei am 8. Quendarumon die Bulle "Antalis Dal" (Vom Licht gekrönt).
Die wichtigsten Bestimmungen darin sind:
§1 Nur wer lebendig in die Flamme Dal tritt und nach der verfügten Zeit unversehrt hinaustritt kann zum Kaiser ernannt werden.
§2 Nur wer die Kaiserkrone trägt kann zum Kaiser ernannt werden.
§3 Nur wer das Konzil der Elemente einberufen kann, kann zum Kaiser ernannt werden.
§4 Nur wer §1 - §3 erfüllt darf den Titel des Kaisers tragen.
§5 Nur wessen Titel als Kaiser anerkannt wurde durch Dalrei, Abgesandte der Völker, des Sehers und des höchsten Priesters Sajians ist wirklich Kaiser.
 

Antemon 27.

Shasalla Migor von Ozzsraell und Galdovan von Lustria gehen ein militärisches, begrenztes Bündnis ein, worauf Galdarions von Terachis mit einer Kriegserklärung (Firnmon, 7.) an Shasalla Migor von Ozzsraell reagiert.
 

Metwintsmon, 14.

Die Dalrei gehen ihrerseits ein Bündnis mit Born Stahlhand und Sarena Mallenter ein, die keine Anstalten machen, den verwaisten Thron besteigen zu wollen.
 

495

Isemon, 12.

Die Kaiserkrone wird aus dem Sanktuarium in Ephias geraubt.
 

495

Ab Metsomesmon

Es sterben immer mehr Familienmitglieder der Mallenters (sie werden offenbar systematisch umgebracht).
 

Hessimon, 20.

Das Bündniss Shasalla Migors von Kynur und Galdovan von Lustrias zerbricht.
 

Ab Firnmon

Zusammenbrechen der West-Provinz.
 

496

Wirren, Auftauchen vieler verschiedener Kriegsherren.
 

498

Sôwiljamon, 8.

Schlacht bei Tarrobal. Endgültige Niederlage Galdovan von Lustrias.
 

500

Wunjamon, 16.-23.

Die Schlacht von Chalopias. Die Feuerschlacht. Die Dalrei und ihre Verbündeten vernichten die Armeen Zirraxas von Tharemion, welche nicht davor zurückschreckte, Finsterste Magie als Waffe einzusetzen. Der Preis ist hoch, denn obwohl die Dalrei siegreich sind, haben sie sich in dieser Schlacht fast zerrieben. Gleich erging es ihren Verbündeten. Die Provinzen sind ungeschützt plündernden Horden von Orks, Kobolden, Marodeuren und Fahnenflüchtigen ausgeliefert.
 

501

ab Firnmon.

Abbruch der meisten noch vorhandenen Kontakte zwischen den restlichen Provinzen.
 

Metwintesmon.

Chaos in der Ost-Provinz. Die erste Hungersnot seit Jahrhunderten dezimiert die Bevölkerung dramatisch.
 

502

Antemon, 17.

Tod Rahal Mallenters und damit nur noch Torqua Elliasera Mallenter als einzige Überlebende der Mallenter-Dynastie.
Dies gilt als der Beginn der ‚Zeit des Feuers’ (Krieg jeder gegen jeden).
 

627

Nadezramon, 20.

Gründung des Ersten Kollegs in Omral durch Torqua Mallenter.
 

673

Hessimon, 4.

Schlacht am Falandûr.
 

693

Hessimon, 11.-19.

Die Dämonenschlacht bei Omral. Torqua Mallenter besiegt den Dämonenmeister Morgoth mit Hilfe des Ersten Kollegs und der Dalrei. Seither eine feste Garnision der Dalrei um/in Omral.
 

735-

Ausdehnung des Einflussbereichs der Dalrei. Befriedung der Gebiete. Gnadenlose Verfolgung von Kriegstreibern und Plündererbanden.
 

789

Bildung erster stabiler Staatengebilde. Meist monarchisch oder theokratisch.
 

921

Blütemonat, 17 – Sôwilomonat, 5.

Sturm der 1000 Oger. Angeführt durch den von Machtgier und Rachedurst getriebenen Gaius Galotta.
 

993

Herbst

Ausfall eines grossen Teils der Ernte durch die Kornpest, welche zu dieser Zeit zum ersten mal auftrat.
 

Winter

Hungersnot, vor allem im Westen. Viele flüchten gegen Osten um dem Hungertod zu entgehen.
 

994

Nadezramon, ??.

Das Grosse Erbeben. Thalusa, die Hauptstadt von Thalamant wird schwer zerstört, ebenso wie viele andere Städte in dem Gebiet um den Batuk-See.
 

Ganzes Jahr

Versuch, die Kornpest einzudämmen.
 

Beginn der Invasion der Orks im Nordwesten und der Kobolde im Südwesten.
 

Oktober

der Wahnsinnige - Kriegsherr der Orks erreicht mit seinen Generalen die Grenzen zu den Mittelreichen. Im Süden kontrollieren die Kobolde unter dem Drachenfürsten Ibboth-igg bereits den Südwesten und die Südspitze der 100 Königreichen.
 

November, ??.

Tod König Delvons von Souriam. Valcon von Hohenstein übernimmt die Regierung des Königreichs.
 

Winter

Souriam und Thalamant haben ihre Truppen mobilisiert – Souriam hatte damit weniger Probleme, da sich bereits ein grosses Truppenkontingent an den Grenzen befand. Menschen im Westen hungern noch immer. Teilweise gibt es Hungeraufstände, welche die bedrohten Länder im Westen zusätzlich schwächen.
 

995

Aushebung der Truppen in den Ostreichen.
 

Frühling

Die Schwarzen Horden setzen ihren Zug gegen Osten fort. Beginn der Errichtung des Walls. Im Spätfrühling werden Souriam und Thalusa angegriffen. Die Bevölkerung des Westens flieht nun auch vor dem Krieg nach Osten.
 

Sommer

1. Wallschlacht im Süden des Batuk-Sees. Dank der Dalrei fällt der Wall nicht, obwohl er noch nicht vollständig gesichert ist. Denn obwohl Ibboth-igg ein gewissenloses und hinterhältiges Strategie-Genie zu sein scheint, kommt er gegen die Generale der Dalrei nicht an.
 

September, ??.

Thalusa fällt.
 

Oktober, ??.

Prem fällt.
 

Spätherbst

2 Wallschlacht im Norden. Aztack greif mit der Hauptstreitmacht den Wall bei Wehrburg an, Cruld versucht etwas fürher einen Vorstoss zwei Tagesmärsche weiter nördlich, whärend Rhastz einen Scheinangriff vom gefallenen Thalusa aus versucht.
 

Seither greifen die Horden immer wieder an. Manchmal weniger stark, manchmal brechen sie fast durch – doch offenbar sind sie mehr damit beschäftig ihre Macht im Osten zu sichern. Im Norden hat Aztack das Gebiet auf seine sechs Generale Cruld, Rhastz, Crusvor, Bran, Wicrryn und Cyngha aufgeteilt.
Ibboth-igg hat das Gebiet im Süden von dreizehn Feldherren befreiden lassen. Bho’thl, Bogogg, Ch-om, Chalolau, Gors-narha, Ithusthath, Laclagu, Liasalaqur, Maazsta, Mot’iggoth, Th’tla, Tho’ignothano und Angharan-mmel.

 

Letzte Änderung am 18.12.2008
 
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