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www.schattenburg.ch - Finsterbann - Spielercharakter - Shevon al'Meronaan

Shevon al'Meronaan

Shevon al'Meronaan

Dieser Charakter wird von Regula gespielt.

"Shevon mischt sich überall ein und meint alles besser zu wissen. obwohl sicherlich auch er viel durchgemacht zuhaben scheint, benimmt er sich fast immer noch wie ein Kind. Auch wenn vom Alter her nur etwa sechs Jahre uns trennen kommt es mir oft so vor als müssten es 10 oder 20 sein."

Julién Dalamar
 

"Für einen Jungspund hält er sich ganz tapfer, auch wenn bei gewissen Aktionen sein kindlicher Übermut die Oberhand hat."

Kordilvar, Sohn von Ragnar und Luifa
 

"Manchmal schlimmer als die Pest und manchmal unterhaltsamer als der beste Gaukler - wie könnt man ihn nicht mögen? Er erinnert mich manchmal an meine Jugend, nur dass aus mir später dann doch noch was brauchbares wurde!"

Leoram Tirandral
 

""

Nashwa Tzafahirah al'Fahan
 

"Leo als einen Hitzkopf zu bezeichnen beraubt mich eines passenden Ausdrucks für DIESES Kind; er denkt nicht weiter als sein Magen oder die nächste Goldmünze - und nicht selten nicht einmal so weit. Glaubt man, dass abgebrannte Augenbrauen, die Verwandlung in eine Maus, die Konsequenzen des Verzehrs eines Rattenpilzes oder der Tod in einem selbstverursachten Pfeilhagel ihn etwas Vorsicht gelehrt haben, hat man weit gefehlt. Immerhin scheint er das Herz am rechten Fleck zu haben - zumindest solange die Bezahlung stimmt."

Saetan Siankïir
 

"Aus Shevonsan werde ich nicht wirklich schlau. Manchmal benimmt er sich wie ein verzogenes Kind oder stürz sich blauäugig in grosse Gefahr, in anderen Situation zeigt er dafür ausserordentlich viel Reife und Überlegtheit. Als hätte er zwei Seiten... ...wie die Münzen, die er sich so gerne unter den Nagel reisst."

Yukiko Ishihara
 

Steckbrief

Name:

Shevon al'Meronaan

Rufname:

-

Geschlecht:

Männlich

Rasse:

Mensch

Klasse:

Schurke Stufe 8

Gesinnung:

chaotisch / gut

Gottheit:

Olidammarra

Alter:

21 Jahre (16. Frostmonat 977)

Grösse:

1,76 Meter

Gewicht:

122 Pfund

Attribute

Stärke:

10

Geschicklichkeit:

17

Konstitution:

13

Intelligenz:

17

Weisheit:

16

Charisma:

8

Weitere Werte

Trefferpunkte:

44

Erfahrungspunkte:

29'500

Talente

Ausweichen

Mensch

Kernschuss

Charakter 1. Stufe

Beweglichkeit

Charakter 3. Stufe

Tänzelnder Angriff

Charakter 6. Stufe

Lebenslauf

Ich wurde in einer kalten Nacht im Jahr, als das grosse Feuer die Stadt Andergast beinahe komplett zerstört hätte, geboren. Meine Mutter war eine verhärmte Frau, kein Wunder, wenn man bedenkt, auf welche Art und Weise sie die Spielschulden ihres Vaters begleichen musste. Mein Grossvater Dobrain hatte sich dermassen verschuldet, dass er keine andere Möglichkeit mehr sah, als seine jüngste Tochter seinem Gläubiger "Dreckiger Tom" zu verkaufen.
So gelangte Marianna Bitscher, meine Mutter, in den "Kreis der dunklen Flöte".
Das Zeichen dieses Zirkels, ein durchgestrichener Kreis im Kreis, wird den, meist unfreiwilligen, niederen Mitgliedern auf dem linken Schulterblatt eingebrannt. So bekam auch Mutter das Mal ihrer Zugehörigkeit verpasst. Da sie, damals gerade mal 12 Jahre alt, ein sehr hübsches Mädchen war, wurde sie dazu ausersehen, die Kunden, welche wegen spezieller Gelüste wegen zu Tom’s Haus kamen, zu bedienen. Tom hatte einige mächtige Kunden, und zu eben einem solchen wurde sie eines Tages als kleines Präsent geschickt um eingearbeitet zu werden. So hatte er zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Einerseits wurde ihm seine Arbeit mit ihr, sie zu zähmen, erleichtert, andererseits war ihm seine Ruhe vor den Behörden wider für ein Jahr gesichert.
Marianna hat mir nie erzählt, was bei Maigram, dem Richter, genau passiert ist, aber ich kann es mir sehr wohl vorstellen, da ebendieser Mann berüchtigt dafür ist, für das Unglück manch kleinen Mädchens verantwortlich zu sein. Einige Geschichten dieser Art umkreisen ihn, wie ein Schwarm Fliegen den Mist umkreist, doch niemand wagt es, etwas dagegen zu unternehmen; Die Gefahr, für ein unterstelltes Verbrechen vor Gericht zu kommen, ist zu gross.
Die ersten Monate begehrte Mutter noch gegen ihr Schicksal auf, doch Tom und seinesgleichen brauchten nicht lange, um sie schliesslich ganz zu brechen und ihren Wünschen gefügig zu machen.

Später arbeitete Mutter in einem Haus, genannt "goldene Sonne", das für seine guten Mädchen bekannt war. Ihre Kolleginnen waren jung, waren sie erst mal über 20 oder aus sonstigen Gründen nicht mehr gut genug , wurden sie an "den roten Mond" weitergegeben. Der Ruf dieses Lokals war eher mässig. Die Bedienung war zwar gut, das Material aber dennoch nicht mehr das neueste, die Frauen bereits zu erfahren, um die hohen Herren noch zu erfreuen.
Die dritte und letzte Station, welche die Frauen durchliefen, war das Lokal "zum schwarzen Kater", ein zwielichtiges Lokal, wo Tom die Frauen unterbrachte, welche zu abgestumpft waren, um noch irgendwas zu tun, als die Beine breit zu machen.

Hier landete meine Mutter schliesslich, als sie mit mir schwanger ging. Sie muss die Kunden bedient haben, bis es gar nicht mehr ging – und schliesslich gebar sie mich. Mutter muss damals um die 23 Jahre alt gewesen sein, eigentlich noch immer in gutem Alter um nach der Geburt in den "roten Mond" zurückzukehren; aber wer wollte denn schon eine Frau, deren Bauch nach der Schwangerschaft nie mehr ganz zurückgegangen war?

Kaum war ich geboren, wurde auch mir das Zeichen von Tom’s Zirkel auf mein linkes Schulterblatt gebrannt. Tom verzeih es meiner Mutter nicht, dass sie nicht früh genug Bescheid gegeben hatte, als man ihr "Problem" noch mit einigen Tees der hiesigen Kräuterfrau hätte entfernen können, was ich denn auch bald zu spüren bekam. Kaum verstand ich einfache Befehle, wurde ich für Botengänge ausgesandt – und wehe, ich kam zu spät oder fand die Adresse nicht. Ich lernte schnell, Tom auf’s Wort zu gehorchen; tat ich es nicht, so zierten neue Striemen meinen bald schon stark vernarbten Rücken. Doch all das brachte nicht viel, Tom’s Ansprüche an mich wuchsen mit jeder erfüllten Aufgabe und schon bald war ich Gehilfe bei Schmuggeleien, stand Schmiere bei Einbrüchen und verübte Taschendiebstähle.
Ich hätte all das Geld, was ich erbeutete, an Tom abgeben müssen, doch da er es war, der mich nicht lesen und schreiben lernen lassen wollte, erwuchs mir ein Trotz, mich gegen ihn aufzulehnen. Also behielt ich einen Teil des erbeuteten Geldes zurück und nahm heimlich Lehrstunden bei einem Schreiber im Viertel.
Einige Jahre lief es gut und niemand entdeckte mein doppeltes Spiel. Ich war so um die 11 Jahre alt, als Tom dann eines Tages durch einen dummen Zufall von meinen Lektionen erfuhr, die mir Schreibermeister Bertonelli gab. Ihr könnt euch denken, wie er reagiert hat; einige Wochen lang war ich danach nicht mehr fähig zu sitzen oder auf dem Rücken zu liegen. Meine Mutter pflegte meine Wunden mit Tränen in den Augen und beschwor mich immer wieder, so Etwas nie mehr zu tun. Doch was hätte ich auf sie hören sollen – sie war gebrochen, seit ich sie kannte, niemals würde sie auch nur einen kleinen Finger gegen Tom erheben, in stetiger Angst lebte sie im Glauben, dass er alles sieht und hört.
Nie hatte ich mehr als Mitleid für sie übrig; ich wollte ihr helfen, doch war sie so in Angst, dass sie nie auch nur von meinem Geld annahm. Das Einzige, was ihr wohl hätte helfen können, war hier raus zu kommen – und irgendwann würde ich sie hier rausholen...

Nun ja... Tom war auch nachdem er sich abreagiert hatte, nicht besänftigt. Es bohrte tief in ihm, dass es jemand von "seinen Leuten" es gewagt hatte, sich ihm klar zu widersetzen. So gab er mir von Mal zu Mal schwerere Aufgaben, bald wusste ich, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, dass ich auffliegen würde.
Ich war gerade 12 geworden, als mich ein Mann, dessen schweren Beutel ich gerade von seinem reich verzierten Gurt geschnitten hatte, am Handgelenk packte. Ich wand mich, biss und kratzte, doch hatte ich keine Chance gegen den schraubstockartigen Griff seiner Hand.

Tom war informiert worden und auch anwesend, als es um die Verhandlung meiner Strafe ging. Hätte er für mich eingestanden und zugesichert, dass er dafür sorgen würde, dass ich künftig nicht mehr das Gesetz übertreten würde, so wäre ich ungeschoren davongekommen; doch blieb er hämisch lächelnd stehen und sah zu, wie man mir den kleinen Finger der linken Hand abhackte und mich aus der Stadt verbannte.
Ich verfluchte ihn an diesem Tag und schwor, dass ich wiederkommen und mich und meine Mutter rächen würde...

 

Letzte Änderung am 5.4.2009
 
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