Logo

Momentan online :

 1 Besucher

Anzahl Nutzer seit dem 22. Mai 2003 :

 1045 Besucher

Größte Zahl gleichzeitiger Nutzer :

 24 Besucher (10.03.2009)

Aktuellste Neuigkeiten :

 29.02.2012

Letzter Eintrag im Forum :

 04.09.2016 | 21:50 Zum Thread

 

 

 

 
 
 
www.schattenburg.ch - ehemalige Gruppen - The Marillions - Spielercharakter - Melrik al'Skarn

Melrik al'Skarn

Dieser Charakter wurde von Adrian gespielt.

Sei es im Kampf, im Saufen oder beim Zaubern: was auch immer er tat, er war stets mit ganzem Herzen dabei - nur blöd, wenn er alles gleichzeitig tat.

Steckbrief

Name:

Melrik al'Skarn

Melrik al'Skarn
Bild: Cristobal
 

Rufname:

-

Geschlecht:

Männlich

Rasse:

Zwerg

Klasse:

Kleriker Stufe 6 / Kämpfer Stufe 6

Gesinnung:

rechtschaffen / gut

Gottheit:

Beronar Wahrsilber

Alter:

128 Jahre

Grösse:

1,12 Meter

Gewicht:

138 Pfund

Aussehen:

Seine wilden, roten Haare hält er meist kurz geschnitten, aber dafür ist sein Bart um so länger. Die drei geflochtene Stränge werden von drei Ringe gehalten. Sein muskulöser Oberkörper wird von einem deutlichen Bierbauch geziert.

Attribute

Stärke:

17

Geschicklichkeit:

13

Konstitution:

17

Intelligenz:

11

Weisheit:

15

Charisma:

9/12

Weitere Werte

Trefferpunkte:

67

Erfahrungspunkte:

84'440

Ausrüstung

Beronars Geschenk

Dieses Artefakt, ein magischer Streitkolben, errang er dank äusserstem Mut und ausgesprochener Kühnheit - er, der nicht einmal schwimmen konnte, sprang in einen Säuresee. Nur durch Glück überlebte er (bei den drei verlangten Rettungswürfen drei mal eine 20 gewürfelt!) und konnte so das Artefakt bergen.

Lebenslauf
Melrik, Sohn des Tugar und der Malra, kam im Jahre 488 NZ des tomanischen Kalenders zur Welt. Mitrilar, sein Geburtsort, ist ein kleines Dorf in den verschleierten Bergen, ein paar Tagesreisen südöstlich von Katar. Es wurde von den Zwergen ursprünglich als Camp erbaut, um Unterkünfte, Lager, Schmieden und Werkstätten für das nahe gelegene Bergwerk zu bieten. Da die Gesteinschichten sich als überraschend ergiebig herausstellten, wurde aus dem Arbeitercamp eine feste Siedlung. Die Miene bieten so für über 60 Zwerge Arbeit und Verdienst, und wo so viele Zwerge mit ihren Familien leben, da hat es auch Schenken, Tempel, Händler etc. So leben im ganzen Dorf gegen die 150 Zwerge. Daneben gibt es aber keine andersrassigen Bewohner, da die Zwerge doch lieber unter ihresgleichen sind. Aber es kommen regelmässig Händler, Bauern und andere Leute in die Siedlung, um ihre Waren und Dienste anzubieten oder um Metallarbeiten einzukaufen.
Sein Vater Tugar, der ursprünglich aus dem Süden stammt, ist als Priester und Heiler ein gebildeter und angesehener Mann im Dorf, denn die Arbeit in den Mienen ist nicht ungefährlich. Auch wenn die Zwerge Meister des Bergbaus sind, so kann es in doch zu Grubenexplosionen, Einstürzen oder anderen Arbeitsumfällen kommen. Auch wenn die meisten Zwerge Dumathoin, den Gott des Bergbaus, verehren, so sind doch auch viele Anhänger von Tugars Göttin der Heilung und der Sicherheit, Beronar Wahrsilber. Melriks Mutter Malra stammt aus einer recht einfachen Mienenarbeiterfamilie aus der Umgebung.
So wächst Melrik in gesicherten Verhältnissen auf. Doch schon früh wird er von seinem Vater in die Künste der Heilung eingewiesen und geniest eine Ausbildung. So lernt er Lesen und Schreiben, die Geschichten und Mythen der Zwerge und andere Grundskenntnisse. Und auch Tugars Glaube hat auf seinen Sohn abgefärbt, und so widmet Melrik sich Beronar Wahrsilber. Sein Vater ist denn auch sehr stolz auf seinen Sohn und schickt ihn an seinem 60 Geburtstag zur Priesterausbildung. Melrik will eigentlich nicht fort in eine Klosterschule, und er fühlt sich auch nicht so recht berufen, doch wenn er seine Familie nicht enttäuschen und öffentlich entehren wollte, so konnte er nicht ablehnen.
So fügt er sich und reist zum abgelegenen Bergkloster in den Hügeln von Amadicia. Und als er sich erst einmal eingelebt hat, merkt er zu seinem eigenen Erstaunen, dass die Priesterschaft vielleicht doch das rechte für ihn ist. Ihm gefallen die Studien und er vertieft sein Wissen. Er findet auch Friede, Ruhe und Trost, wenn er sich Beronar widmet. So vergehen die Jahre unbemerkt, bis es eines Tages plötzlich so weit ist - er erhält mit 112 Jahren die Priesterweihe. Er lebt noch einige Jahre in Kloster, doch zu seinem 120 Geburtstag kehrt er nach Mitrilar zurück, wo seine Familie ihn stolz empfängt. Das Dorf ist in der Zwischenzeit noch ein wenig grösser geworden, und zu Melriks Erstauen ist sogar ganz in der Nähe des Dorfs, mit dem Einverständnis der Zwerge, ein Weiler entstanden, in dem Menschen und andere Rassen leben.
Und so lebt Melrik nun wieder Zuhause, auch wenn er jetzt ein eigenes Haus nahe dem kleinen Tempel hat. Die Jahre vergehen, während Melrik weiterhin seinen Studien nach geht, und das Dorf ist froh, einen weiteren Heiler und Priester zu haben, denn die Gemeinde ist inzwischen um einiges grösser, und es gibt selbst einige Menschen, die zu Beronar beten. Tugar beginnt, Melrik auch im tiefren Wissen der Heilkräuter zu unterweisen, doch dann geschieht eines Tages eine Tragödie.
Mienenarbeiter rennen ins Dorf und berichten von schrecklichen Schreien und Lärm im innern der Miene. Da Mitrilar eine zu kleine Mine ist, um sich Soldaten als Wache leisten zu können, bewaffnen sich die Zwerge mit dem, was sie gerade finden können: Hämmer, Schaufeln, Brecheisen etc. Sie dringen zum Unglücksort vor, doch sie können nichts anderes machen, als die Verletzten und Toten zu bergen. Beim Anblick der Wunden und der abgetrennten Gliedmassen ist sofort klar, dass es ein oder mehrere Xorn gewesen sein müssen, die hier gewütet haben. Ein Loch am Ende des Tunnels erklärt auch, von wo sie stammen. Offensichtlich sind die Arbeiter auf eine natürliche Höhle gestossen. Während Arbeiter den Gang hastig verschliessen, kümmern Tugar und Melrik sich um die Opfer. Doch nur zu oft können auch sie nichts gegen die Wunden ausrichten, und so bleibt ihnen meist nur, den Versterbenden die letzte Ehrung zu erweisen. Melrik und sein Vater können nur 6 Zwerge retten, 43 sterben wehrlos an diesem Tag im Gemetzel.
Die schreckliche Situation, meist nur die schlimmsten Schmerzen lindern zu können und tatenlos zuschauen zu müssen, wie die Opfer unter seinen Händen sterben, bringen Melrik an den Rand des Wahnsinns. Er zweifelt an seinem Können und an der Güte Beronars. Seine Eltern versuchen ihn zu trösten, dass er sein bestes gegeben habe, dass auch sein Vater nicht mehr habe tun können, doch Melrik ist zu tief erschüttert. Verbittert verwirft er seine Priesterrobe, verlässt die Familie und geht nach Katar. Dort lebt er zurückgezogen in einem Mietzimmer im Zwergenquartier. Er verlässt es kaum, ausser um seinen Frust im Schnaps zu ertränken. Er verwahrlost immer mehr, gerät oft in Raufereine, Kneipenschlägereinen und unsaubere Machenschaften. Eines Tages kommt sein Vater, um ihn wieder zurück zu holen, doch beim Anblick Melriks kehrt sich sein Vater beschämt ab. Dieser Raufbold ist nicht mehr sein geliebter Sohn. Melrik beschimpft seinen Vater sogar, dass dieser ihn zu einem nutzlosen, unfähigen Versager und Anhänger einer grausamen Götten erzogen habe. An jenem Abend trinkt er sich mit billigem Fusel beinahe zu Tode.
Als er zwei Tage später aus dem Delirium erwacht, merkt er beschämt, wie verwerflich er sich verhalten hat und erkennt, dass es so nicht weiter gehen kann und darf. Er packt seine Sachen, zerschmettert seine Schnapsflaschen und zieht von dannen. Ohne festes Ziel wandert er übers Land und nimmt alle Arbeiten an, die er kriegen kann. Doch kaum ein Mensch oder gar Elf gibt einem verwahrlosten Zwerg Arbeit. Meist muss er Drecksarbeit erledigen und bekommt dafür ein Bett im Stroh und eine fade Schüssel Suppe. Aber es ist ehrliche Arbeit - Arbeit, die ihn am Ende des Tages müde macht, auf die er zurück blicken kann. Und es ist Arbeit, die nicht noch mehr Schande über ihn und seine Eltern bringt.
So geht es ihm langsam wieder besser, und auch seinem Körper tut die Ertüchtigung mehr als gut. Und da er nun auch wieder einen anständigen und wohlerzogenen Eindruck macht, verlässt er ab und zu einen Hof auch mit ein paar Kupfermünzen als Lohn. Ein Bauer nimmt ihn im folgenden Jahr sogar für den ganzen Sommer in seinen Dienst. Doch Melrik zieht es im Herbst wieder weiter, und nur wiederwillig lässt der Bauer ihn wieder ziehen. Eines Abends sieht er am Wegrand eine stöhnende Gestalt liegen. Es ist ein alter Mann, der offensichtlich Opfer eines Überfalles geworden ist. Er hat schwere Verletzungen am Kopf und auf der Brust, und Melrik wird schnell klar, dass er hier nichts machen kann - jedenfalls nicht, ohne Beronar um ihre Kraft zu bitten. Doch er hat sich damals von ihr abgewandt, sie verflucht, beschimpft und seine Robe in den Dreck geworfen. Er wollte ihre Macht nie mehr benutzen, und seit er sich seiner Schuld bewusst war, wagt er es erst recht nicht mehr. Doch nun liegt ein alter, schwer atmender Mann in seinen Armen. Er muss es einfach wagen. Beronar soll entscheiden, ob er ihrer noch würdig ist.
Es ist fast ein Schock, als er das alt bekannte Gefühl der ihn durchströmenden Macht verspürt. Sie gewährt ihm also eine zweite Chance! Er schleppt den müden, aber lebenden Mann ins nächste Dorf, wo man ihn anscheinend kennt, denn die Leute danken ihm und kümmern sich um den Mann.
Melrik zieht - nach Arbeit suchend - weiter umher. Er dankt Beronar und er fasst ihre Hilfe als Aufforderung auf. So betet er wieder und sorgt sich in ihrem Namen um die Kranken und Schwachen, denen er unterwegs begegnet. In einer kleinen Stadt wirbt ihn dann ein Händler an. Melrik soll sich um das Lager und um die Tiere kümmern, aber vor allem sein Heilwissen hat bei dem alten Händler den Ausschlag gegeben. Doch im Notfall müsse er auch als Schutzwache dienen. So zieht er mit dem Händler und einer Wache durchs Land, und dieser bringt ihm auch den Kampf mit dem Streitkolben und anderen Schlagwaffen bei. Doch in den Hügeln von Baerlon nutz all sein Können nichts...

 

Letzte Änderung am 24.1.2007
 
www.schattenburg.ch