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www.schattenburg.ch - ehemailge Gruppen - Die Flamme von Roc - Spielercharakter - Dracon Alven

Dracon Alven

Dieser Charakter wurde von Gelgia gespielt.

Dracon ist ein introvertierter junger Mann mit vielen Geheimnissen. Manche davon kennt nicht einmal er selbst.

Steckbrief

Name:

Dracon Alven

Rufname:

-

Geschlecht:

Männlich

Rasse:

Mensch

Klasse:

Hexenmeister Stufe 3

Gesinnung:

chaoisch / neutral

Gottheit:

Keine

Alter:

17 Jahre

Grösse:

1,75 Meter

Gewicht:

130 Pfund

Aussehen:

Dracon hat durchdringende, bersteinfarbene Augen welche von dichten, langen Wimpern geschützt werden. Seine blauschwarzen Haare reichen ihm fast bis zu den Schultern, und sehen stets windzerzaust aus. Über dem Herzen hat er eine kleine Tätowierung in Form eines fliegenden Drachens, welcher einen silbernen Stern in seinen Klauen trägt. Muttermal, Narben auf dem Rücken.

Attribute

Stärke:

10

Geschicklichkeit:

13

Konstitution:

16

Intelligenz:

17

Weisheit:

8

Charisma:

17

Weitere Werte

Trefferpunkte:

18

Erfahrungspunkte:

3'150

Talente

Blitzschnelle Reflexe

Mensch

Im Kampf zaubern

Charakter 1. Stufe

Zauberfokus Hervorrufung

Charakter 3. Stufe

Ausrüstung
Dracon besass kaum etwas. Sein kostbarster Besitz waren zwei magische Schriftrollen sowie ein Zauberstab mit "Leichten Wunden heilen", welchen er für Stecki aufbewahrte.

Lebenslauf

Dracon ist ein Findelkind - im wahrsten Sinne des Wortes. Er wurde von den Fahrenden auf einem Schlachtfeld unter einem sterbenden Mann gefunden. Der Mann konnte Serin Alven noch den Namen des Jungen zuflüstern, bevor er starb. Dracon selbst jedoch, hatte keine Erinnerung an die Zeit bevor ihn die Fahrenden fanden. So wurde er in deren Gemeinschaft aufgenommen und ein weiteres Kind von Serin Alven - der Sehrerin der Gemeinschaft. Er wurde Conn Alven.
Doch eines Tages - Jahre später - wurde die Gemeinschaft von Banditen überfallen. Alle Erwachsenen, einschliesslich Dracons neuer Eltern fanden ein grausames Ende. Jene Kinder, welche den Überfall überlebten wurden zusammengetrieben und schliesslich auf dem Sklavenmarkt verkauft. Obwohl Dracon dort von seinen Geschwistern getrennt wurde, hatte er doch das Glück mit seinem besten Freund - Zimon - an den selben Besitzer zu gehen.

Sein neues Leben gefiel Conn nicht. Er war Hausdiener in einem grossen Haus geworden. Der Mann der ihn und Zimon gekauft hatte war ein Möbelfabrikant. Seine Werkstätten waren weithin bekannt führ ihre feinen Arbeiten. Zimon, der weitaus kräftiger gebaut war als Conn, musste in den Werkstätten arbeiten. Sie sahen sich kaum noch, aber dies war bereits mehr, als sie hatten erhoffen können.
Conn indes war ein "Geschenk" des Hausherren Vergon an seine junge Tochter Merga ge­wesen. Vergon kannte seine Tochter gut und wusste, dass solch ein exotisches Kind ihr mit Sicherheit Freude bereiten würde. Dem Umstand, dass er nun Mergas Besitz war, hatte er es auch zu verdanken, dass er kein Brandzeichen erhalten hatte. Ein Brandzeichen hätte den äs­thetischen Sinn seiner neuen Herrin beleidigt.
Eines Tages, etwas mehr als ein halbes Jahr nach seiner Verschleppung, geschah es, dass Conn - mehr oder weniger unabsichtlich - einen Becher Wein über Mergas neuestes weisses Seidekleid verschüttete. Dies führte dazu, dass Merga völlig ihre Fassung verlor. Sie liess den völlig verschüchterten Jungen bis zur Bewusstlosigkeit auspeitschen. Hätte ihr Vater nicht eingegriffen, hätte sie ihn wohl zu Tode gepeitscht. Vergon jedoch hasste Verschwendung.
So kam Conn in die Werkstätten. Sobald er sich von seinen Wunden einigermassen erholt hatte musste er Böden kehren bis ihm die Hände wehtaten. Aber er war hier zufriedener als er es bei Merga gewesen war. Hier konnte er jeden Tag mit Zimon zusammen sein. Natürlich hatte auch er nun ein Brandzeichen auf das linke Schulterblatt bekommen und er hasste es aus tiefstem Herzen. Nachdem er fast ein halbes Jahr lang die Böden gekehrt hatte, begann der Aufseher ihn zu den Holzschnitzern zu schicken. Dies war zwar auch eine langweilige Arbeit, doch besser als Sägemehl zusammenzuwischen war es allemal. So bemühte sich Conn möglichst schnell viel zu lernen. Er war nicht unbe­gabt, und so wurde er mit der Zeit vom Bodenkehren befreit.
Im fünften Jahr das Dracon und Zimon als Sklaven verbrachten - Conn war vierzehn geworden - versuchten die beiden, zusammen mit Zimons Freundin Risena - zu fliehen. Die Flucht im Morgengrauen gelang den Dreien anfänglich, doch sie kamen nicht weit. Sie schafften es nicht einmal die Stadt zu verlassen. Eine Stadtwache hielt sie an, sah ihr Zeichen und brachte sie zurück in Vergons Werkstätten. Verständlicherweise war Vergon alles andere als entzückt. Er band Conn an einen Pfahl, denn ihn wollte er behalten, da er ein begabter Schnitzer zu werden versprach. An Zimon und Risena jedoch würde er ein Exempel statuie­ren. Nachdem man die beiden ausgezogen und ihnen beinahe das Fleisch von den Knochen gepeitscht hatte, wurden beide mit einem Strick um den Hals an einen Balken im Innenhof gehängt.
Während die Peitsche auf die Beiden niedersauste, begann der Hass und die Wut, die schon seit langem in Conn schwärten, zu wachsen. Wellen des Hasses schlugen auf die Mauem der Selbstbeherrschung ein, die Conn errichtet hatte um als Sklave überleben zu können. Mit je­dem Peitschenhieb der Zimon traf wurden diese Wellen höher. In der Stadt kam indessen ein Wind auf, der immer stärker wurde und als Zimon am Seil zuckte erreichte er Sturmstärke.

Und dann war Zimon tot. Die einzige Familie die ihm geblieben war, war ermordet worden.

...Nie gekannter Hass stieg in Dracon hoch und zerriss die Mauem der Selbstbeherrschung wie hauchdünnes Papier. Dracon fühlte den Hass wie einen Feuersturm in sich brennen. Er selbst brannte wie eine Sonne.

Die Fesseln die ihn an den Pfahl banden zerfielen zu Asche, ebenso wie der Pfahl an den er gebunden gewesen war. Mit einem Wutschrei, der eher von einem Tier als von einem Men­schen zu stammen schien, stürzte sich Draconn auf Vergon. Sobald er den erstaunten Werkstät­tenbesitzer mit seinen Händen berührte, fing dieser an vor Schmerz zu schreien. Unter Dra­cons vor Hass brennenden Augen, verwandelte sich Zimons Mörder zu Asche, die vom aufge­kommenen Sturmwind davon geblasen wurde. Hasserfüllt schaute Dracon um sich und plötz­lich explodierte alles um ihn herum. Die Werkstätten, die Sklavenquartiere, das Herrenhaus, alles brannte lichterloh. Funken wurden vom Sturmwind davongetragen und fingen sich in den Dächern der Stadt. Hasserfüllt und von Feuer und Wind unberührt verliess Dracon den In­nenhof der Werkstätten, lief durch die Strassen, vorbei an brennenden Häusern und brennen­den Menschen. Nur einmal blieb er stehen, zog sich das Hemd aus, nahm ein glühendes Stück Holz und hielt es sich über die linke Schulter. Fleisch zischte und verbrannte, doch Dracon spürte weder Schmerz, noch roch er sein verbranntes Fleisch. Noch immer war er besinnungs­los vor Hass und Zorn.
Nachdem er das Sklavenzeichen weg gebrannt hatte lief er weiter durch die brennende Stadt, das Hemd in der Hand. Erst als er auf einem Hügel ausserhalb der Stadt war, schwan­den Hass und Zorn. Der Sturmwind legte sich. Der Schmerz forderte sein Recht.

In der folgenden Zeit versuchte Dracon möglichst weit von der brennenden Stadt wegzukommen. Seine Wunden am Rücken entzündeten sich und der junge Mann begann zu halluzinieren. Schliesslich fand ihn ein Priester halb tot im Strassengraben. Telor brachte ihn zu seiner Einsiedelei und pflegte ihn gesund. Doch trotz allem konnte Dracon nicht bei Telor bleiben. Zu gross war seine Angst vor sich selbst.

Im Sommer und Herbst brachte sich Dracon mit betteln und stehlen über die Runden. Doch das Leben wurde härter. Schliesslich fand er jedoch eine Unterkunft und einen Lehrmeister - Zassar Kheldun. Fast zwei Jahre verbrachte Dracon bei diesem Mann - und die Erinnerungen an seine Famile begannen zu verschwinden - nur der Hass auf die Banditen blieb. Erst, als Zassar durch einen Paladin getötet wurde, konnte sich der Junge Mann wieder an die schönen Zeiten erinnern. Ohne ein Heim machte er sich deshalb auf, seine Geschwister zu finden und möglicherweise jene Banditen, welche ihm noch so vieles schuldeten.

Ein Jahr später waren die Verhältnisse auf dem Kontinent so schlimm geworden, dass sich Dracon mit seinem restlichen Geld eine Überfahrt auf einem der Schiffe ins Neue Land kaufte…

 

Letzte Änderung am 24.10.2005
 
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